Geldproduktion auf dem Acker – mit Steuergeldern Kohle machen.

 

Beispiel „Biogas“ und Mais:          Sinn? Unsinn? Wahnsinn? Die Grenzen sind fließend!

 

 

Fleischproduktion

 

Bis vor wenigen Jahren noch galt der heimische Mais als Futtermittel der ersten Wahl. Heute werden Futtermittel importiert.

 

Maisproduktion

 

Der Mais wird gesät, gedüngt, gespritzt und beregnet.

 

Maisberegnung

 

Mit Grundwasser = Trinkwasser werden Straßen, Feldwege, Hecken und Waldränder bedenkenlos mit beregnet. Die beispiellose Verschwendung unserer Lebensgrundlage.

 

„Maisernte“

 

Nicht ein einziges Maiskorn wird geerntet. Die ganze Pflanze wird geschreddert und für die spätere Vergasung deponiert.

 

 

Biogasproduktion

 

Lebens- und Futtermittel werden vergast und dienen der Strom- und Treibstoffproduktion. Überproduktionen werden gewinnbringend in die Netze eingespeist.

Bei der Feldberegnung werden unzählige Gelege und Jungvögel bedrohter Vogelarten vernichtet.

 

Besonders betroffen sind Boden- und Heckenbrüter wie zum Beispiel Feldlerche, Heidelerche, Rebhuhn, Wachtel, Fitis, Zilpzalp, Nachtigall, Rotkehlchen, Singdrossel und alle Grasmückenarten. Sie brüten auf Feldern, in Strassen- und Wegrändern, in Hecken, Alleebäumen und Waldrändern. Nester mit Gelegen oder Jungvögeln werden durch den hohen Wasserdruck regelrecht aus Hecken und Bäumen herausgeschossen. Kaum ein Bauer macht sich die Mühe seine Beregnung richtig einzustellen.

Aber auch viele Bauern, die in diesem Konzert nicht mitspielen können oder nicht mitspielen dürfen, bleiben auf der Strecke. Kleinere Betriebe, die auf Pachtflächen angewiesen sind, stehen gegen die hochsubventionierten, kapitalkräftigen Biogasunternehmen auf verlorenem Posten. Denn diese brauchen Flächen, Flächen und noch mal Flächen für die Maisproduktion und zahlen jeden Preis. Den bäuerlichen Kleinbetrieben ist es nicht möglich, die in diesem Wettbewerb enorm gestiegenen Pachten (bis zu 400%) zu tragen.

22. Mai 2010 – altes Wiesenland verschwindet

 

Es nimmt kein Ende. Vor wenigen Jahren war hier noch Weideland. Mit Entwässerung wird in wenigen Tagen der Weg bereitet für einen neuen Maisacker.

22. Juni 2010 - der neue Maisacker ist da

 

ruckzuck wächst mehr Mais für die großzügig erweiterte „Bio“gas-Anlage und für mehr Geld in der Kasse.

18. Juni 2011 – und wieder Mais

 

ohne Kommentar

Der pervertierte Maisanbau lockt erwartungsgemäß viele Anhänger auf den Plan. Z.B. Wildschweine – ihre Populationen entwickeln sich rasant. Eine jagdliche Regulierung ist bei den geltenden traditionellen, "ethischen" Jagdregeln aussichtslos.

 

Daß die großen Naturschutzverbände diesen Zirkus begrüßen, mag verstehen wer will. Das alles ist weder ÖKO noch BIO.

 

„Watschendienst“ des institut für artenschutz